Die Suzuki Methode

Entdecken Sie die Welt der Suzuki Methode bei Suzukibrass Austria. Erfahren Sie mehr über die einzigartigen Vorteile dieser Lehrmethode, speziell zugeschnitten auf Blechblasinstrumente wie Trompete, Horn, Posaune, Bariton und Tuba. Profitieren Sie von meiner 10-jährigen Ausbildung und meiner Expertise als einziger Suzuki Teacher Trainer im deutschsprachigen Raum.

Die Bausteine der Suzuki Methode

Die Suzuki Methode basiert auf dem Prinzip des Erlernens der Muttersprache. Kinder lernen Musik auf ähnliche Weise wie sie ihre Muttersprache erlernen – durch Zuhören, Nachahmen, Wiederholung und positive Bestärkung. Dies fördert nicht nur das musikalische Talent, sondern auch die persönliche Entwicklung des Kindes.

Früh beginnen

Ideal ist ein früher Beginn ab 5 Jahren. Durch den spielerischen Ansatz wird die natürliche Neugier der Kinder geweckt und die Freude am Musizieren gefördert.

Hören & Imitieren

Das regelmäßige Hören von Musik und das anschließende Imitieren sind zentrale Elemente. Dies schult das Gehör und fördert das intuitive Verständnis für Musik.

Positive Verstärkung

Lob und Ermutigung spielen eine wichtige Rolle. Durch eine positive Lernatmosphäre wird das Selbstvertrauen der Kinder gestärkt und die Motivation zum Üben erhöht.

Ihre Vorteile mit der Suzuki Methode

Entdecken Sie, wie die Suzuki Methode Ihrem Kind hilft, nicht nur ein Instrument zu erlernen, sondern auch wichtige soziale und kognitive Fähigkeiten zu entwickeln. Die frühe musikalische Bildung fördert Konzentration, Geduld und Kreativität.

Das war Dr. Shinichi Suzuki

Shinichi Suzuki, Violinpädagoge und Begründer eines weltweit verbreiteten musikpädagogischen Konzeptes, ist am 26. Januar 1998 in Matsumoto/Japan in seinem 100. Lebensjahr verstorben. Suzuki wurde 1898 in Nagoya als Sohn eines Geigenfabrikanten geboren. Nach seinem Geigenstudium in Japan ging er für acht Jahre nach Deutschland, um bei Karl Klingler, Professor an der Berliner Musikhochschule und seinerseits Schüler von Joseph Joachim, zu studieren. In Deutschland verkehrte er in Kreisen, die sich intensiv mit europäischer Kunst und Wissenschaft auseinandersetzten. So war einer seiner häufigen Gesprächspartner der spätere Nobelpreisträger Albert Einstein, übrigens nebenbei ein begeisterter Geiger.

Suzuki heiratete die deutsche Sängerin Waltraud Prange, die sein Anliegen beständig mit großem Engagement unter­stützte. Zu Beginn seiner Arbeit galt Suzuki auch in seinem Land als Außenseiter, denn so wie bei uns in Europa waren die Themen Musikalische Früherziehung und Frühinstrumentalunterricht noch längst nicht aktuell. Seine Unterrichtsmethode, nach der Kinder bereits im Alter von drei oder vier Jahren mit dem Instrumentalspiel beginnen können, hat wie kaum ein anderes musikpädagogisches Konzept weltweite Verbreitung gefunden. Es orientiert sich im Anfangsbereich an den natürlichen Lernvorgängen des kleinen Kindes. Suzuki beobachtete sorgfältig, wie Kinder das Sprechen er­lernen. Ihm wurde deutlich, dass es beim Erlernen der Muttersprache kein Versagen gibt, dass jedes Kind sein eigenes Lerntempo bestimmt, und dass es die bemerkenswerte Fähigkeit besitzt, Sprache mit großer Exaktheit, sogar mit den feinsten Schattierungen lokaler Dialekte wiederzugeben. Ohne Zweifel ist die Lernfähigkeit und somit auch das Sprachniveau von Mensch zu Mensch verschieden. Ein einfacher Arbeiter wird in der Regel einen kleineren Wortschatz und ein undifferenzierteres Sprachempfinden als ein Hochschullehrer haben. Dessen Sprache ist wiederum nicht mit der eines großen Dichters, z. B. Goethes, zu vergleichen.

In seinem Buch „Erziehung ist Liebe“ stellt Suzuki die Frage: „Wie kommt es, dass es jedem Kinde leicht beizubringen ist, seine Muttersprache zu sprechen; und warum werden die gleichen Kinder mit einigen Schulfächern nicht fertig, obgleich sie sich damit ebenso viel Mühe geben?“

Suzuki wollte einfach nicht glauben, dass dieselben Kinder, welche die bemerkenswerte Leistung vollbracht hatten, eine komplizierte Sprache zu erlernen, auf anderen Gebieten einfach versagten.

Bald kam er zu dem Ergebnis, dass nicht der Lernstoff das Problem war, sondern das Prinzip oder die Methode, wie den Kindern der Inhalt vermittelt wurde. Suzuki nahm sich vor, in seinem Bereich Bedingungen zu schaffen, die jedem Kind erfolgreiches Lernen ermöglichen.

Sein Konzept weist eigentlich kein wirklich neues Element auf. Das Besondere ist vielmehr die spezielle Zusammensetzung und die entsprechende Übertragung auf den Instrumentalunterricht. Seine Erkenntnisse erlangte er ausschließlich durch praktische Erfahrungen, durch genaues Beobachten und durch intuitives Handeln.

Suzukis Lebensleistung besteht u.a. darin, dass er bereits Jahrzehnte vor der Wissenschaft vielen wichtigen Entwicklungsstufen Beachtung schenkte, die in der heutigen Forschung eine zentrale Stellung einnehmen wie die Bedeutung der pränatalen Phase, des kindlichen Spracherwerbs, der sensomotorischen Entwicklung und der Bedingungen des frühen Lernens. Auch wenn in einigen Details unterschiedliche Meinungen bestehen, so hat die etablierte Wissenschaft nach und nach Suzukis Auffassungen bestätigt.

Für Suzuki bedeutete aber Instrumentalunterricht weitaus mehr als nur das systematische Erlernen eines Instrumentes auf kindgemäße Weise.

Sein wichtigstes pädagogisches Anliegen lag auf einer übergeordneten Erziehungsebene.

Obwohl es Suzuki nicht primär darum ging, Berufsmusiker auszubilden, ist nicht zu leugnen, dass aus seiner Schule viele gute professionelle Musiker hervorgegangen sind.

Seine Verdienste wurden von zahlreichen Universitäten mit dem Ehrendoktor- und dem Professorentitel gewürdigt. Außerdem war er Ehrenbürger einiger amerikanischer Städte und Träger mehrerer Orden. Beispielsweise zeichnete ihn der deutsche Bundes­präsident mit dem Bundesverdienstkreuz 1. Klasse aus, Belgien verlieh ihm die Ysaye Medaille, Italien den Orden Omaggio a Venezia, Frankreich ehrte ihn mit den Palmes Academique.

Weiterführende Links

European Suzuki Association: www.europeansuzuki.org

Austrian Suzuki Institute of Music: www.asiom.at

Johannes Brahms Musikschule Mürzzuschlag: www.jbms.at

Stadt Mürzzuschlag: www.muerzzuschlag.gv.at

 

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